Post wird Briefe von Arbeitslosen öffnen BRIEFGEHEIMNIS ADE
| 25 Jun, 2010 |
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CHECKER, SKANDAL|
Dis BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT hat die Post beauftragt die Briefe von Arbeitslosen und Kindergeldempfängern zu öffnen, einzuscannen und digital weiterzuleiten. Sechs Monate lang soll das jetzt in Sachsen-Anhalt und Thüringen getestet werden. Grund: so will man Kosten sparen. Quelle T Nachrichten
Datenschützer schlagen Alarm, denn die Gefahr, dass ein Missbrauch der Daten stattfindet ist sehr groß. Die Arbeitslosenverbände drohen mit rechtlichen Schritten.
Gegen eine Digitalisierung ist ja nichts einzuwenden, aber wieso bittet man nicht direkt die Beamten der BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT die Briefe selber einzuscannen. Ja, das ist sehr mühselig, aber so ist das im Leben und ich bin mir sicher, durch die moderne Technologie sind viele Aufgaben in den Arbeitsagenturen erleichtert worden. Jeder Beamte hat einen Rechner und muss nicht mehr auf einer Schreibmaschine schreiben...Umso mehr Leute beim Transport von Daten im Spiel sind, umso größer ist die Gefahr, dass Daten in die falschen Hände geraten. Und hier geht es nicht um irgendwelche FACEBOOK Lieblingslisten, sondern um heikle Daten. Und spart man wirklich Kosten, wenn man die Post beauftragt die Briefe einzuscannen und weiterzuleiten? Wahrscheinlich darf die Post auch bald die Steuererklärungen öffnen und sie dem Finanzamt digital weiterleiten...









