VINCENT WILL MEER Trailer
| 17 Mär, 2010 | TAG FILM|Der Film VINCENT WILL MEER ist ein interessanter und schöner Film über einen jungen Mann, der am Tourette Syndrom leitet. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, wie man im Trailer sehen kann. Der junge Mann, namens Vincent, kommt nach dem Tod seiner Mutter ins Heim, wo er sich mit der magersüchtigen Marie und den zwanghaften Alexander anfreundet. Vincent will seiner toten Mutter ihren letzten Wunsch erfüllen. Sie ans Meer zu bringen. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden bricht er aus dem Heim aus, um nach Italien ans Meer zu fahren. Das Abenteuer beginnt...
VINCENT WILL MEER ist eine deutsche Produktion und gehört zu meinen Kino Highlights der nächsten Monate. Die Idee gefällt mir sehr gut und die Umsetzung scheint gelungen zu sein. Technisch und inhaltlich. Es ist sehr schwierig einen Film über behinderte oder kranke Menschen zu drehen, ohne lächerlich oder beleidigend zu wirken. Regisseur Ralf Huettner scheint gute Arbeit geleistet zu haben und seine Schauspieler Wahl war ausgezeichnet. Schauspieler Florian David Fitz als Vincent ist einfach nur genial.
Der Film VINCENT WILL MEER kommt am 22.04.2010 in die deutschen Kinos und man sollte ihn nicht verpassen.











"Es ist sehr schwierig einen Film über behinderte oder kranke Menschen zu drehen, ohne lächerlich oder beleidigend zu wirken."
Ich finde es auch schlimm, wenn die Behinderung Auslöser für die Sentimentalitäten der gesunden Menschen ist.
Meistens und gerne werden Leute mit Downsyndrom gezeigt, die lustig durch die Welt spazieren, ausgebeutet werden und beim Zuschauer Mitleid hervorrufen. Oder man nimmt einfach hübsche Menschen, wie in diesem Film, denn wer sieht schon gern hübsche Menschen leiden?
Aber sollte man Menschen mit Behinderung wirklich immerzu Mitleid entgegen bringen? Schließlich kann man nichts gegen die Behinderung tun, außer sie hinzunehmen.
geschrieben von HP am 17 Mär 2010, 17:31Mitleid erinnert Menschen, denen ihre "Behinderung" (oder Verhinderung, wie man es auch nennen könnte, je nach Betrachtungsweise) bewusst ist, immerzu an eben jenes Handicap. Und wir, die ihn bemitleiden, fühlen uns wohl in unserer Mitleitsphase, weil wir uns keine Gedanken darüber machen müssen, wie man "normal" mit dem Gegenüber umgehen kann.