AMOKLAUF Tim K.s Eltern melden sich zu Wort - Der Brief an die Opfer von Winnenden
| 17 Mär, 2009 |
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Die Eltern des 17jährigen Amokläufers Tim Kretschmers haben sich zum ersten Mal zu Wort gemeldet. Durch ihren Anwalt haben sie einen Brief veröffentlicht und verkünden somit ihr großes Bedauern an die Hinterbliebenen der 16 Opfer.
„Ihnen wurde das Wertvollste und Wichtigste, ein geliebter Mensch, durch die entsetzliche und unbegreifbare Tat unseres Sohnes und Bruders, genommen. Immer und immer wieder fragen wir uns, wieso dies geschehen konnte. Warum wir seine Verzweiflung und seinen Hass nicht bemerkt haben. Bis zu dem furchtbaren Geschehen waren auch wir eine ganz normale Familie.Wir hätten Tim so etwas nie zugetraut und kannten ihn anders. Wir sind bestürzt und stehen weinend und stumm vor der unfassbaren Tragödie. Unser tiefstes Mitgefühl möchten wir den Opfern, Angehörigen und Freunden aussprechen. Alle unsere Gedanken sind auch bei den körperlich und seelisch Verletzten."Tim K. hat am 11.3.2009 mit einer Schusswaffe 16 Menschen umgebracht, darunter viele Schüler der Albertville Realschule. Am Ende hat sich Tim K. selbst umgebracht. Mehr dazu <hier lesen>.
Dem Vater von Tim K. droht eine Haftstrafe, weil er seine Waffe nicht verschlossenen hatte, die sein Sohn dann entwendet hat und somit zum Mörder wurde.
Galerie Kaufhof nimmt alle AB 18 Spiele ab April von den Regalen, als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden. Der Verbotswunsch nach sogenannten Killerspielen wird bei Eltern und Politikern immer größer...









