filmtrailer
INFO | PORTFOLIO | RSS | FACEBOOK | TWITTER | XING | WIKIPEDIA | IMPRESSUM  

millus

 NEWS  FILM  MUSIK  INTERNET  PRODUKTE  STREAMS  TOP5



filmline
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

INFO: MILLUS testet gerade ein neues Kommentarsystem. Das hier ist noch das alte Kommentarsystem und kann noch genutzt werden:

Artikel kommentieren














Bold Italic Link



 authimage



2 Kommentare und 0 Trackbacks zu "TOP 5 Bücher"


    Ich (heute beleidigend)

    Für immer verändert? Bei manchen Floskeln, die du schreibst, muss ich jedes Mal die Augen verdrehen.

    Einige der von dir vorgeschlagenen Bücher klingen zwar interessant, ich werde sie auch auf meine Liste setzen, aber herrje... inwiefern sollen die bitte dein Leben "verändert" haben?
    Oder wird da zufällig extremst Schwarzweißmalerei propagiert?

    Du stellst dich immer so... toll dar. So heroisch. Selbstinsziniert. Übertrieben. Hm, wie eine Karikatur. Aber im negativen Sinne.
    Da kriege ich manchmal Lust, mir auch eine neue Internet-Identität anzulegen.

    Ich finde es nicht gut, was du neben die Titel schreibst. Herrje... Da könnte ich jeden x-beliebigen Titel danebenschreiben. Du solltest schon etwas mehr auf den Inhalt eingehen. (Finde ich.)
    XYZ - Tolles Buch über den Sinn des Lebens. Voll geil.
    ABC - Fantastisches Buch über den Sinn des Lebens. Voll genial.

    Bücher haben meine Welt nie verändert, sondern Taten.
    Obwohl...

    Ich habe mal fast einen Kotzreiz bekommen, als ich mit 8 Jahren oder so "Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna" gelesen habe. Damals war ich noch mehr oder weniger religiös. Ich habe noch nie eine derartige Abscheu gegenüber anderen Christen empfunden wie bei diesem Buch. (Ich hab's nicht fertiglesen können, es war so heuchlerisch.) Ich dachte fortan: "Alle Christen (außer die Neuapostolen) glauben nicht nur falsch (das glaubte ich bis dato), nein, sie sind saudämlich."

    Das Plag kam mir so niveaulos vor, dass ich, fürchte ich, bis heute eine Abneigung gegen solche Kinder habe. An den Inhalt erinnere ich mich nicht mehr, aber wohl an das Gefühl des Angewidertseins.
    Wenn ich an christliche Erziehung denke, denke ich immer an "Hallo, Mr. Gott, hier spricht Anna". Das Kind drescht eine Menge Phrasen und labert. Woher das wohl kommt? Garantiert von den Eltern, die dem Kind Flausen in den Kopf gesetzt haben.

    Meine Mutter hatte mir damals das Buch gegeben. Ohne weitere Kommentare. Wahrscheinlich fand sie es auch scheiße.

    Als ich ein paar Wochen/Monate später Gott aus meinem Leben strich, hat sich das natürlich relativiert. Seitdem reduziere ich den Menschen nicht mehr auf Neuapostole, Christ falscher Konfession (der in die Hölle kommt) und Mensch. (Menschen waren für mich alle, die keine Christen waren. Ihre etwaigen Religionen fand ich komischerweise vollkommen in Ordnung.)

    Eigentlich "verändern" nur Bücher über Christengehabe mein Denken kurzfristig. Bei zu viel "Gott ist die Liebe" habe ich immer das dringende Bedürfnis, irgendjemanden zu beleidigen... oder mit jemandem über die Nicht-Existenz Gottes zu sprechen oder einfach nur über das schlechte Buch zu lästern.
    Vor einem Jahr war's "Das Magdalena-Evangelium", das schon seit Monaten unter meinem Bett nicht fertig gelesen gammelt.

    Gute Geschichten sind z.B. Mark Twains "Letters from the Earth". Sehr lustig und empfehlenswert. Da hab ich gemerkt, dass Religionskritik ein wunderbarer Zeitvertreib ist.

    "Der Steppenwolf" von Hesse und "Faust" von Goethe sind auch toll. Man kann sich so schön über das ewige Selbstmitleid und über die Selbstdarstellung aufregen.

    Also sprach Zarathustra von Nietzsche war auch ein schönes Lesevergnügen. Zarathustra ist so ein verkorkster Egomane... So arrogant, dass man sich nur darüber ärgern kann...

    Wie du siehst, lese ich gern Bücher, über die ich mich aufregen kann, die aber nicht zu viel mit "Gott" zu tun haben.

    "ein wunderbares Buch, dass einen den Sinn des Lebens erklärt,"
    Genial. Jahrtausende lang suchte die Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Und in diesem unscheinbaren Buch steht er schwarz auf weiß... na sowas...

    in diesem Buch werden Geheimnisse offenbart, die wohl das ganze Geschehen auf der Welt erklären.
    Wahnsinn. Schick das Buch bitte jedem Geschichtsforscher, damit der seinen Krempel zusammenpacken kann. Wozu noch forschen und "die" Wahrheit suchen, wenn hier schon alles drin steht?

    Mir fällt noch ein Buch ein. Das habe ich mit 6 oder so in der Leihbücherei gesichtet. Auf dem Cover war ein Affenbaby. Da überkamen mich echte Aggressionen und ich hatte das Bedürfnis, das blöd dreinglotzende Affenbaby zu schlagen. Aber ich habe mich im Zaum halten können... Das Gefühl ebbte schnell wieder ab, aber das Bild vom Orangutan-Affenbaby mit seinen unschuldigen Glupschaugen habe ich bis heute im Kopf.
    Ich hasse Hilflosigkeit.

    Ja, ich glaube, Bücher können doch ein Leben verändern. Man lernt vor allem sich selbst kennen.

    geschrieben von Ich (heute beleidigend) am 08 Dez 2008, 03:07
___________________________________________________________________________

    Millus

    Ich bin eben ein Held. :)

    Steppenwolf wollte ich auch auf die Liste aufnehmen, so wie den kleinen Prinzen, oder Bücher von Robert Browning, aber die haben mich nicht so verändert oder die Wahrheit des Universums so genau auf den Punkt gebracht.
    Lies die Bücher und vielleicht verstehst du dann was ich meine.

    geschrieben von Millus am 08 Dez 2008, 03:22
___________________________________________________________________________
filmline

AKTUELLE KOMMENTARE