Kranker Aberglaube - ALBINOS IN GEFAHR
| 2 Nov, 2008 |
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Albinos gelten in vielen Teilen Afrikas als Glücksbringer. Der Aberglaube hat jetzt krankhafte und kriminelle Ausmaße angenohmen, denn in Ländern wie Tansania oder Kongo werden Albinos regelrecht gejagt und ermordet. Die Leichen zerstückelt und die Leichenteile verkauft. Die Mörder verdienen ca. 380 000 Euro mit einer Leiche eines Albinos. Nicht mal vor Kinder wird Halt gemacht. Gräber von Albinos werden geplündert.
Und diese Menschen, denen das Pigment Melanin fehlt und deswegen sehr weiße Haut, weiße Haare und zu sehr empfindlichen Augen neigen, werden auf grausame Weise ermordet und lebendig die Haut abgezogen, weil z.B. die Nachfrage nach Albino Haut im Kongo groß ist. Die Käufer sind selbsternannte Hexer, die für sich und ihre Kunden (auch sehr viele Weiße) Glücksbringer und Zaubertränke herstellen.
Zitat:"Dem 19-jährigen Richard Ciza saß der Tod schon im Nacken. „Die Menschen sagen, dass Körperteile von Albinos in Tansania über Goldminen abgelegt werden, damit das Gold an die Oberfläche gelangt“, sagt der junge Burunder, und dabei steigt ihm die Angst in die Augen. „Manchmal benutzen Fischer die Teile auch als Köder, weil sie glauben, dass die damit gefangenen Fische Gold im Bauch haben.“ Richard steht unter Schock. Es ist erst wenige Tage her, dass der 19-Jährige aus seinem Heimatdorf floh." (Quelle Berliner Morgenpost)
Die afrikanischen Regierungen versuchen ihr Bestes, um die Albinos zu schützen, doch es herrscht Chaos. Und ich hoffe, die westlichen Regierungen und Organisationen werden endlich etwas tun, damit diesen Menschen geholfen wird, denn so geht es nicht weiter... Wenn man UN Truppen schicken muss, um diese Menschen zu beschützen, dann tut es, wenn man diese Menschen in sichere Länder wie Deutschland bringen muss, dann tut es.
Was ihr tun könnt? Beschwert euch bei der DGVN, bittet um Hilfe, macht darauf Aufmerksam, verlangt von eurer Regierung zu helfen...
In Afrika leben ca. 150 000 Albinos, die im Moment in größter Gefahr sind.









