Vor genau 30 Jahren wurde der chilenische Künstler Hugo Riveros vom chilenischen Geheimdienst während der Militärdiktatur Pinochets verschleppt, gefoltert und auf sehr graussame Weise ermordet. Kurz vor seiner Ermordung hatte er durch Hilfe von amnesty international eine Einreisegenehmigung nach Deutschland bekommen. Nicht nur die deutsche Regierung war über dieses Verbrechen empört. Bis heute ist dieses Verbrechen nicht aufgeklärt.
Die Werke Hugo Riveros waren bis heute in der Obhut der deutschen Reemtsma Stiftung in Hamburg. Nun werden sie nach Chile zurückgebracht, wo sie demnächst in einem Museum ausgestellt werden.
Wer mehr über das Leben, die Kunst und Erfahrungen im Gefängnis von Hugo Riveros erfahren möchte, der findet unter der Domain
www.HugoRiveros.org Informationen und Bilder. Diese Website wird regelmäßig aktualisiert.
Der Künstler und Freiheitskämpfer Hugo Riveros war mein Vater. Ein Platz wurde nach ihm benannt, ein Kulturzentrum wurde in seinem Namen eröffnet und zahlreiche Menschen sind ihm dankbar. Musiker wie Walter Mossmann haben ihn Lieder gewidmet und auf sein Schicksal aufmerksam gemacht.

Während der Militärdiktatur in Chile wurden ca. 4000 Menschen ermordet, unzählige eingesperrt, gefoltert und verfolgt. Über 20 000 Chilenen flohen ins Ausland. Tausende verschwanden spurlos. Die chilenische Diktatur des Augusto Pinochets gehört zu den schrecklichsten Verbrechen der Menschheit. Nach Vorbild der Nazis wurde unschuldige Menschen und politische Gegner in Chile verfolgt und in Konzentrationslager gesteckt und ermordet. Man ließ Menschen in Flüsse oder in der Wüste verschwinden. Man warf Menschen in glühende Vulkanlava.
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