| 20 Sep, 2008 |
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Eine ganze Stadt rückt näher. PRO KÖLN und ihre rechten Freunde hatten
keine Chance ihr rechtes Gedankengut in Köln auszubreiten.
Die ganze Welt hat auf Köln gesehen und trotz einiger Auseinandersetzungen kann man von einem großen Erfolg sprechen.
In Köln haben Rechte, Rassisten und Faschisten kein Forum und sollten es niemals haben.
Jetzt denken vielleicht einige, dass auch Rechte und Faschisten ein
Recht auf Meinungsäußerung haben, aber das ist nicht so, denn rechtes
Gedankengut ist ein Verbrechen an die Menschheit und gegen die Würde des Menschen.
Rechtes Gedankengut will die Demokratie, die Freiheit, die Toleranz und den Frieden zerstören und das ist eine Gefahr, die man nicht tolerieren darf.
Rechtes Gedankengut ist ein Virus, dass sich durch Ängste und
Vorurteile schnell ausbreiten kann. Und wie bekämpft man ein Virus?
Man isoliert es vom gesunden Körper, man bekämpft es mit der besten Medizin und lässt es dann absterben.
Die Kölner Bürger und Gegendemonstranten aus ganz Deutschland haben
gemeinsam und erfolgreich gegen die Rechten Widerstand geleistet.
Restaurants, Hotels, Busunternehmer, Taxifahrer und Gaststätte haben
keine Rechten bedient. Da standen die Rechten hilflos da und wussten
nicht mehr wohin. Aus Solidarität und aus Angst vor Verwüstung gab man keinen Rechten Zutritt.
Beispiel Taxifahrer: Am Freitag fuhr ein Taxifahrer PRO KÖLN Mitglieder
aus dem Kölner Stadteil Rodenkirchen. Militante Gegendemonstranten entdeckten das und umzingelten das Taxi. Der Taxifahrer hatte Angst um
das Taxi, und als er merkte, dass er Rechte fuhr, schmieß er diese raus.
Der Taxifahrer rief die Polizei an und sagte, er würde angegriffen.
Daraufhin bekamen alle Taxifahrer die Meldung keine Rechten zu fahren,
weil die Gefahr zu groß sei, dass die Taxi angegriffen und zerstört
werden könnten.
Da 70% der Taxifahrer Emmigranten sind, fiel es ihnen sehr leicht diese Anordnung zu befolgen.
PRO KÖLN versuchte als harmlose Rechtsanwaltgruppe getarnt in Hotels
Unterschlupf zu finden, doch schnell fanden die Hotelbesitzer die
Wahrheit herraus und schmießen die Rechten raus. Die meisten Rechten mussten dann auf einen Schiff in Rodenkirchen schlafen. (Insiderinfos!!!)
Nirgendwo erlaubte man den Rechten sich auszubreiten und das war
richtig so, denn für rechtes Gedankengut gibt es in Köln keinen Platz. Angereiste Rechte wurden in Flughäfen und Bahnhöfen aufgehalten, denn
man blockierte die Zuglinien und Straßen. Das Eindringen in die Stadt
wurde für die meisten Rechten unmöglich. Nur 30 Anhänger von PRO KÖLN schafften es am Samstag in die Innenstadt zu kommen.
Am Samstag trafen Tausende von Gegendemonstranten in Köln ein.
Blockierten die Zuglinien und Straßen, um bloß keine Rechten in die
Stadt zu lassen. Wenn ein Rechter entdeckt wurde, dann wurde er nicht mehr aus den Augen
gelassen. Als die PRO KÖLN Leute ein Schiff mieteten, um eine Sitzung
abzuhalten, wurde der ganze Rhein von Gegendemonstranten besetzt, die die Rechten
dann nicht ans Ufer ließen. Erst durch Polizeischutz konnten die PRO
KÖLN Anhänger das
Schiff verlassen. Die meisten Journalisten zeigten auch den ganzen
Rechten die kalte Schulter und ließen sie nicht zu Wort kommen, denn
wer will schon Leute interviewn, die Ausländer raus schreien?
Trotz der großen Anzahl von Demonstranten verlief alles harmloser, als
die Polizei gedacht hat. Jeder wußte, dass es durch extreme linke
Gruppen zu Gewalttaten kommen würde, doch es eskalierte nicht und der Großteil der Demonstranten ließ sich nicht von der Gewalt anstecken.
Vom Schüler, der Oma, dem Postboten, dem Arbeitslosen bis zu Politiker
und Berühmtheiten - sie alle gingen auf die Straße, um für Toleranz und
Frieden zu demonstrieren. Die Leute kamen sogar aus dem Urlaub zurück, Sänger und Künstler
unterbrachen Tourneen, um am Widerstand teilzunehmen. Sie organisierten
Konzerte und zahlreiche Aktionen gegen Rechts. Vom Fussballprofi bis zur besorgten Mutter - sie alle kamen zu Wort und stellten sich gegen die Rechten.
"Ich will nicht, dass meine Kinder mit solchen Leuten im Leben
konfrontieren müssen.", sagte eine besorgte Mutter und jeder, der ein
Herz hat, kann diese Meinung nachvollziehen.
Ich will auch nicht, dass meine Kinder sich mit Rechten, Kinderschänder
und Mörder rumschlagen müssen. Ich will für meine Kinder und alle
Kinder eine friedliche Welt, in der sie willkommen sind und in Freiheit leben können.
Dieses Gefühl von Gemeinschaft in Köln gab es wohl noch nie in einer Stadt.
Die Gäste aus anderen Städten und aus dem Ausland sind begeistert.
Diese Solidarität hat niemand erwartet. Und das ist so ein positives Zeichen.
Sogar zum Weltjugendtag und zur Fussball WM gab es nicht so einen Zusammenhalt, es ist nicht in Worte zu beschreiben.
3000 bis 5000 Polizisten haben Dienst geleistet, um die Lage nicht
eskalieren zu lassen. Sie mussten über 60 000 Gegendemonstranten im
Auge behalten.
Auf PRO KÖLN ist die Polizei nicht gut zu sprechen. Sogar die Polizei
steht auf Seite der Gegendemonstranten und am liebsten hätten sie alle
Rechte alleine im Regen stehengelassen.
Zum Schluß musste die Polizei den Aufmarsch der Rechten stoppen, denn
die Sicherheit der Stadt war nicht mehr zu gewährleisten, denn wenn die
Rechten durch die Stadt marschiert wären, dann hätten sie 50 000 Menschen überrannt, die zu
allem bereit waren. Und da hätten auch nichtmal 5000 Polizisten
geholfen.
In Köln haben die Rechten keinen Platz und sind nicht willkommen. Möge sich das niemals ändern.
Ich bin Kölner und ich liebe diese Stadt jeden Tag mehr.
PRO KÖLN will vor Gericht gehen und die Stadt und Polizei
verklagen. Auch wollen sie ihre Kundgebung in Köln wiederholen, doch
Experten gehen davon aus, dass die Regierung dies nicht nochmal erlauben wird, denn für 30 Rechte soviele
Steuergelder zu verschwenden, die man woanders besser investieren kann,
ist Schwachsinn.